Datenschutz

Datenschutzbestimmungen:

Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. („Google“). Google Analytics verwendet sog. „Cookies“, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Im Falle der Aktivierung der IP-Anonymisierung auf dieser Webseite, wird Ihre IP-Adresse von Google jedoch innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zuvor gekürzt. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt. Im Auftrag des Betreibers dieser Website wird Google diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen gegenüber dem Websitebetreiber zu erbringen. Die im Rahmen von Google Analytics von Ihrem Browser übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt.

Sie können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich werden nutzen können. Sie können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Website bezogenen Daten (inkl. Ihrer IP-Adresse) an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem sie das unter dem folgenden Link verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren: http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de.

Quelle: http://ganalyticsblog.de

Es werden keine weiteren Cookies und Kundendaten verwendet bzw. gespeichert.

Sieben Antworten zum Datenschutz

Gestern (27. Januar 2009) stellte Dr. Bruno Baeriswyl die Resultate der ersten repräsentativen Schweizer Datenschutzumfrage vor. Eine gute Gelegenheit für ein kleines Interview.
 
Von GABY SALVISBERG (27.01.2009)

Die persönlichen Daten des Durchschnittsbürgers häufen sich an vielen Stellen an. Hierzu gehören Ämter wie z.B. ein Einwohner- oder Steueramt, Spitäler, Krankenkassen, Kreditkartenfirmen und verschiedene Unternehmen. Seit die Karteikarten umfangreichen elektronischen Datenbanken gewichen sind, hat sich die Gefahr von Missbräuchen erhöht.

Dem wirkt das Datenschutzgesetz entgegen, das festlegt, wer welche Daten in welchem Umfang bearbeiten darf. Jeder Kanton ist zudem verpflichtet, eine unabhängige Datenschutzbehörde zu führen; meist in Form eines Datenschutzbeauftragten. Über 30 kantonale und städtische Datenschützer haben sich in der Vereinigung Privatim zusammengeschlossen. Deren Präsident ist Dr. Bruno Baeriswyl (Bild), der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich. 

Gestern stellte Dr. Bruno Baeriswyl die Ergebnisse der ersten repräsentativen Datenschutzumfrage unter der Schweizer Bevölkerung vor (der PCtipp berichtete). Wir wollten es noch etwas genauer wissen.

PCtipp: Laut dem Umfrageresultat hegen die Schweizerinnen und Schweizer ein gewisses Misstrauen gegenüber Telekommunikationsanbietern, Kreditkartenunternehmen und Krankenkassen. Ist diese Sorge berechtigt?
Dr. Bruno Baeriswyl: Das Misstrauen gegenüber diesen Datenbearbeitern bestätigt eine mangelnde Transparenz für die Kundinnen und Kunden. Es zeigt auch, dass Datenbearbeiter, die sich nicht strikt an datenschutzrechtliche Vorgaben halten und sich einen gewissen «Spielraum» einräumen wollen, rasch an Vertrauen verlieren. So schaffen gerade Krankenkassen oder Telekomanbieter wenig Transparenz darüber, wofür sie welche Daten benötigen. Das Misstrauen der Bevölkerung ist deshalb sehr gut nachvollziehbar.

In welchen Bereichen verhalten sich die Bürger Ihrer Meinung nach selber zu sorglos?
Baeriswyl: Viele Personen veröffentlichen sehr persönliche Informationen im Interne, ohne sich Gedanken zu machen, was mit diesen Daten geschieht. Der Datenmissbrauch im Internet ist jedoch gross. So garantieren Online-Dienste auch kaum je einen korrekten Umgang mit diesen Daten, und die Anbieter von sozialen Netzwerken (Facebook, MySpace usw., Anm. d. Red.) sichern keine Löschung von Daten zu. In anderen Bereichen kann generell gesagt werden, dass wer Informationen weitergibt, sich überlegen sollte, ob der Datenbearbeiter diese wirklich braucht und wenn ja, zu welchem Zweck.


Wurden auch Unternehmen befragt, z.B. zu ihren Massnahmen betreffs Datenschutz?

Baeriswyl: Ziel der Befragung war herauszufinden, wie die Schweizer Bevölkerung den Datenschutz beurteilt. Die Unternehmen wurden deshalb nicht einbezogen. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen jedoch deutlich, dass die Unternehmen sich Gedanken machen müssen, ob sie den Datenschutz und die Sicherheit ausreichend gewährleisten. Die Umfrage zeigt auch klar, dass der Datenschutz ein kritischer Erfolgsfaktor sein kann.
 
Das revidierte Datenschutzgesetz (siehe auch Computerworld-Artikel vom 4.4.2008) ist seit 2007 in Kraft. Wie haben Unternehmen es aufgenommen und umgesetzt? Welche Probleme, Fragen oder Fehler traten besonders häufig auf?
Baeriswyl: Die Revision des Datenschutzgesetzes hat sich noch nicht merklich ausgewirkt. Noch stehen die Unternehmen den Neuerungen eher abwartend gegenüber. Dies erstaunt wenig, hat sich doch ein Teil der Wirtschaft massiv gegen eine Revision des Datenschutzgesetzes gewehrt. Die Umfrage zeigt nun aber deutlich, dass die Bevölkerung gerade von den Unternehmen in Bezug auf den Datenschutz mehr erwartet. Die Unternehmen müssen sich heute damit befassen, wie sie die erforderliche Transparenz der Datenbearbeitungen schaffen können, ob sie einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten einsetzen oder ihre Datenbearbeitungen zertifizieren lassen wollen. Diese Neuerungen im Datenschutzgesetz werden jedoch noch Anlass zu zahlreichen Fragen geben.
 
Im Bericht zur Umfrage ist zu lesen, dass rund 50% der Befragten zur Polizei oder zum Gericht gehen würden, wenn sie Opfer eines Datenmissbrauchs würden. Wäre das ratsam, oder wohin sollten sich die Betroffenen wenden, wenn der Datenmissbrauch bei einer Behörde oder einem Privatunternehmen stattgefunden hätte?
Baeriswyl: Betroffene können sich bei einem Datenmissbrauch direkt an den jeweiligen Datenbearbeiter wenden und eine Korrektur verlangen. Sie können anschliessend auch rechtliche Schritte bei einem Gericht einleiten. Sollten ihre Bemühungen erfolglos bleiben oder wollen sie sich generell beraten lassen, stehen ihnen die Datenschutzbehörden zur Verfügung. Die Polizei kann einbezogen werden, wenn es sich um strafrechtlich relevante Vorfälle handelt, beispielsweise eine Berufsgeheimnis- oder Amtsgeheimnisverletzung.
 
Existiert eigentlich eine Art «Whistleblower-Stelle» (Begriff: Whistleblower) für Datenschutz? Zum Beispiel, wenn ein Angestellter an seiner Arbeitsstelle auf Missstände trifft?
Baeriswyl: In solchen Fällen bieten sich die unabhängigen Datenschutzbeauftragten an. Sie können entsprechende Meldungen entgegennehmen, die Person beraten und falls nötig auch weitere Massnahmen einleiten.
 
Gibt es zum Thema Datenschutz drei «wichtigste Webseiten» oder Online-Dokumente, die Sie den Schweizer Einwohnerinnen und Einwohnern empfehlen möchten? Und welche wären für Unternehmen am interessantesten?
Baeriswyl: Es gibt verschiedene Informationsquellen im Internet zu Datenschutz und Sicherheit. Für die Bevölkerung sind sicherlich die Seiten der Schweizer Datenschutzbehörden interessant und für die Sicherheit der deutsche Link www.bsi-fuer-buerger.de. Unternehmen finden Informationen auf der Webseite des Eidg. Datenschutzbeauftragten (www.edoeb.admin.ch) oder in punkto Sicherheit auf www.bsi.bund.de/gshb.
 
PCtipp: Herzlichen Dank für das Interview!'
 
'Datenschutz heisst nicht automatisch ein Hemmnis für die Wirtschaft, sondern es heisst auch, sich bei einem entsprechenden Unternehmen geborgen und sicher zu fühlen, um gerne mit diesem Unternehmen Geschäfte zu machen.'
 
'Zu den sensiblen Bereichen gehören die Kunden- und die Mitarbeiterinformationen und der ganze Bereich der Geschäftsgeheimnisse.'
 
'Die Schweiz ist noch immer ein sehr liberales und datenschutzfreundliches Land. Wohl verkauft sich Datenschutz nicht alleine, aber er ist die Voraussetzung vieler Dienstleistungen.

  (Quelle: Schweizer Arbeitgeber Nr. 16 25. August 2005 - Hanspeter Thür, Sascha Hanke, Dr. Michael Waidner)

'Im Unternehmen, bei welchen Vertrauen eine herausragende Rolle spielt, z.B. Finanzhäuser, Spitäler, Treuhandfirmen, Anwaltskanzleien, könnte der Imageverlust noch fataler sein als der direkt verursachte Schaden durch einen Angriff oder einen unbefugten Zugriff.

Sowohl ein Unternehmen als auch eine Einzelperson, z.B. ein Arzt, kann erpressbar werden, wenn vertrauliche Daten in Falsche Hände gelangen.

Es lohnt sich deshalb in der Regel, sich den gültigen Sicherheitsstandard durch einen fachkundigen Risk-Manager oder IT-Berater installieren zu lassen.'

(Quelle: Schweizer Arbeitgeber Nr. 16 25. August 2005 - Reto Bochsler)

Mit diesem Link erfahren Sie alles im Zusammenhang mit dem Datenschutz. Wir sind gerne bereit, Ihnen bei der Umsetzung zu helfen und die entsprechenden Strategien für die Einhaltung des DSG zu erarbeiten.

Bundesgesetz über den Datenschutz (CH)   

Datenschutzgesetz (FL) 

Dieses Gesetz bezweckt den Schutz der Persönlichkeit und der Grundrechte von Personen, über die Daten bearbeitet werden. Es hat Gültigkeit für das Bearbeiten von Daten natürlicher und juristischer Personen durch:

  • Private Personen (natürliche und juristische)
  • Bundesorgane (ohne staatliche und gemeinnützige Organe)
Weitere Links zum Thema

 

Copyright © 2013 ibb it solutions establishment 

Version: August 2013

template-joomspirit